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Kampagne zur Prävention und Beendigung der Kinderarbeit in den Minen von Potosí (4 500 m Höhe)

Seit 1994 konzentriert Voix Libres ihre Arbeit auf die Prävention und Bekämpfung der Kinderarbeit in den Minen von Potosí.
Das unmenschliche Leid dieser Kinder erklärt, warum wir dieser Kampagne den Vorrang geben, unter Einbeziehung aller betroffenen Gemeinschaften: Tausende in Potosí und den umliegenden Tälern wurden unterstützt.

Prävention

Damit die Eltern nicht mehr gezwungen sind, ihre Kinder zum Arbeiten in die Minen zu schicken, ist unsere Strategie, ihre Lebensbedingungen mithilfe eines Programms zinsloser Mikrokredite zu verbessern.

Une adolescence dans l'obscurité

Ein junger Bergarbeiter in den Minen des Cerro Rico – in einer Tiefe von über 3 Kilometern gibt es extreme Gefahren: Gas, Einstürze, Explosionen.

 

Une maison de pierre

Emiliana, Minenaufseherin im Cerro Rico in Potosí auf 4 500 m Höhe, lebt zeitlebens in einem an den Berg geschmiegten Steinunterschlupf. Sie schläft mit ihrer ganzen Familie auf einem Bett aus Steinen, ohne Heizung, ohne Wasser.

Am Eingang der Mine passt sie auf die Werkzeuge der Bergarbeiter auf. Sie ist ein Beispiel an Resilienz: Die widrigsten Umstände haben sie nie aufgeben lassen. Aus ihrer Wut ist Hoffnung auf Gerechtigkeit geworden: Sie findet die richtigen Worte und spricht im Namen aller leidenden Frauen.

"Wir wissen nicht, wie Wasser, Obst und Gemüse schmecken. Jeden Tag gibt es Reis- oder Nudelsuppe. Die Arbeit hier bringt nichts mehr ein, wir wollen die Mine verlassen und in unsere Dörfer zurückkehren, um Pachamama, unsere heilige Erde, wieder fruchtbar zu machen."

Ergebnisse, die dank der Förderprogramme erzielt wurden

Erziehung, Schul- und Berufsausbildung, Selbstversorgung, Gesundheit, Infrastruktur, Mikrokredite und faire Unternehmen.

  • Erfassung aller arbeitenden Kinder einschliesslich einer Studie über die sozioökonomische Situation ihrer Familien

  • Sensibilisierungskampagne für die Rechte der Kinder

  • Vergabe von mehreren Hundert Multiplikatorenstipendien

  • Werkstätten für Musik, Zeichnen, Alphabetisierung und schulische Förderung

  • Schule für 80 Kinder am Cerro Rico (4 500 m Höhe)

  • Bau eines Ausbildungszentrums und Mehrzweckzentrums für 100 Minenwaisenkinder

  • Informatik-Workshop

  • Grosse Bibliothek

  • Atelier für die Herstellung von Panflöten

  • Mikrokreditprogramme für Alternativen zur Minenarbeit

  • Gründung von fairen Unternehmen: Schreinereien, Näh- und Webateliers, Bauunternehmen, Bäckerei, Radio

  • Krankenstation und Präventionskampagnen

  • Infrastrukturbauten: Trinkwasser, Kanalisation, Licht und Bau einer Strasse in den Slumsiedlungen

  • Bau eines Mehrzwecksportzentrums: grosser Sportplatz für verschiedene Sportarten mit Zuschauerrängen um das Stadium herum, eine öffentliche Grünanlage mit Schaukeln für die Kinder, Duschen und Toiletten

  • Ausbildungswerkstätten für Frauen, die als Minenwächterinnen oder Palliris (Frauen, die Erzplättchen aufsammeln) arbeiten

All diese Ergebnisse waren dank der enormen Arbeit aller, ständiger Kommunikation und schneller Umsetzung getragen von beständigem Vertrauen und steter inniger Zuneigung aller Beteiligten möglich.

Mitwirkende des Projekts: die neue Generation

Initiatrices

Die Mütter von Robertito:
die neuen Initiatorinnen der Beendigung der Kinderarbeit

Multiplikation

  • Jedes Kind, dem ermöglicht wird, die Minenarbeit aufzugeben, muss einem anderen Kind helfen, damit dieses ebenfalls in die Schule gehen und ein Stipendium erhalten kann.

  • Die Stipendienempfänger beteiligen sich aktiv an der Identifizierung der ärmsten Familien ihres Viertels, organisieren Versammlungen mit ihnen und informieren sie über die Mikrokreditprogramme.

  • Die Jugendlichen, die die Minen verlassen können, um in die Schule zu gehen und gleichzeitig in unseren Betrieben ausgebildet zu werden, verpflichten sich, ihr ganzes Wissen den Waisenkindern unseres Zentrums weiterzugeben.

  • Solidaritätsverträge und anspruchsvolle Ethik-Chartas, um die Schwächsten und Letzten niemals zu vergessen.

  • Die Jugendlichen verpflichten sich, nach Abschluss ihrer Ausbildung möglichst fünf Jahre lang für die Entwicklung ihrer Gemeinschaften zu arbeiten.

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