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1

Fairer Handel
Voix Libres

1. Anbau

Die Bauern erhalten einen fairen Preis und zinslose Mikrokredite, um ihre Kulturen zu finanzieren. Die Stiftung Voix Libres unterstützt die Gemeinschaft zudem auf verschiedenen Ebenen: technische und logistische Unterstützung, Bereitstellung eines Traktors, Verteilung von Schulmaterial, Gesundheitsprogramme.

José

Er war vor einem Jahr stumm und hielt den Kopf gesenkt! "Ich habe die Mülldeponie verlassen, um Landwirtschaftstechniker zu werden. Jetzt baue ich Quinoa nahe dem Salar d’Uyuni an. Ich habe gelernt, den Traktor zu bedienen, und bin für ihn verantwortlich."

2. Verarbeitete Produkte, Haltbarmachung und Verpackung

Schon 20 Frauen konnten sich ausbilden lassen und durch ihre Arbeit in der Haltbarmachung und Verpackung und der Herstellung von verarbeiteten Produkten sozial integrieren. Sie bekommen einen würdigen Lohn, erhalten Schulmaterial für ihre Kinder und profitieren von Kursen in wirtschaftlichem Grundwissen, Gesundheitsdiensten und einem Kinderhort.

Etiketten, Plastik, Kartons, Drucke  â€“ alles Made in Bolivia, eine grosse Leistung und eine immer neue Herausforderung in einem Land, in dem die Strassen ständig blockiert sind und die Exportressourcen äusserst begrenzt sind. So wird das Maximum des Mehrwertes in Bolivien generiert, wodurch ein Maximum an Stellen und Möglichkeiten der Wiedereingliederung vor Ort geschaffen wird.

Jose le résilient
José wurde auf den Müllhalden von Cochabamba geboren und hat dort gelebt. Er ist heute einer der Leader unserer Landwirtschaftszentren.

Les femmes de la quinoa
Die Quinoa-Frauen

Ursprung der Produkte

Quinoa und verarbeitete Produkte

Herkunft:

  • Anbau: Gemeinschaft Jaruma am Uyuni

  • Verarbeitete Produkte, Haltbarmachung und Verpackung: Cochabamba

Produzenten:

  • Jugendliche, die früher unter den schlimmsten Bedingungen (Minen, Strassen, Müllhalden) lebten und heute eine landwirtschaftliche Ausbildung erhalten

  • Ihre Eltern und ihre zu den am meisten Marginalisierten Lateinamerikas gehörenden bäuerlichen Gemeinschaften, die Mikrokredite und die Unterstützung der Gemeinschaft erhalten

  • Die Frauen der Slumsiedlungen von Cochabamba, die die verarbeiteten Produkte (Müesli, Flocken, Mehl usw.) herstellen und die Produkte haltbar machen und verpacken

Communauté productrice de quinoa
 

Kollektion von Alpakawollwaren

Herkunft: Potosi, 4 200 m Höhe

Produzentinnen: Näherinnen, die früher ehemalige Minenaufseherinnen waren

20 Frauen stellen erstklassige Waren aus Alpaka, dem Kaschmir der Anden, her. Nach dem Trauma der Mine, den Misshandlungen, dem ständigen Hunger im Bauch und albtraumartigen Wohnbedingungen (Steinunterkünfte am Berghang, sieben Personen auf einem Bett aus Steinen) richten sich diese Frauen, die häufig ledige Mütter sind, wieder auf und beginnen ein neues Leben.

Lilián:

"Als Waise bin ich in einem Heim mit meinen 7 Brüdern und Schwestern aufgewachsen. Mit 15 Jahren habe ich einen Minenarbeiter geheiratet. Ich begann als Minenaufseherin zu arbeiten, aber es gelang uns nie, mit dem Geld auszukommen. Mein Mann war vollkommen alkoholabhängig, er schlug mich, und auch meine Kinder. Ich wollte mich umbringen – ich konnte es nicht.
Als ich ins Webatelier Voix Libres kam, brachte man mir alles bei. Ich wurde Leiterin des Ateliers. Ich bin glücklich in diesem Atelier mit all den Frauen, die ich ausbilde. Wir sprechen über alles vertrauensvoll, über Gewalt, über Alkoholismus. Mein Mann ändert sich, er schlägt mich nicht mehr. Mit meinem Gehalt bin ich nicht mehr von ihm abhängig. Ich habe meinen Traum, Ausbilderin zu sein, verwirklicht."

Être femme dans les mines de Potosi
Von der Einsamkeit der Mine ...

Atelier de Potosí
... zu einer Arbeitsgruppe der Zärtlichkeit

Kollektion von Mäppchen, Taschen, Beutel, Schürzen – in traditionellem bolivianischen Tuch

Herkunft: Cochabamba, 2 500 m Höhe

Produzentinnen: Frauen der Slumsiedlungen von Kara Kara

15 Frauen der Slumsiedlungen realisieren mit grösster Sorgfalt eine Kollektion von Objekten aus "Aguayo", einem typischen mehrfarbigen bolivianischen Tuch. Völlig ausgegrenzt leben diese Frauen am Rande der Stadt in Elendsbehausungen ohne Wasser, ohne Elektrizität, ohne Türen, ohne Fenster, in einer Umgebung der Kontamination und der täglichen Gewalt.

Marisol:

"Mit 9 Jahren begann ich für eine Frau zu arbeiten, die Hühner schlachtete. Einmal, am Weihnachten, liess sie uns 4 Tage in Folge ohne zu schlafen arbeiten. Ich verletzte mir die Hände – mein Blut vermischte sich mit dem des Huhns und ich spürte nicht einmal mehr den Schmerz. Ich verdiente kaum 30 Bs monatlich (3 Euro / 5 CHF). Ich wurde so sehr ausgebeutet, dass ich tot vor Angst in die Ateliers von Voix Libres kam, ich glaubte, hier würde man mir auch weh tun. Aber mir wurde klar, dass mir die Leute hier wirklich helfen wollten. Jetzt bin ich Atelierleiterin und ich bin so glücklich. Ich liebe so sehr diese Frauen, mit denen ich arbeite, ich will auch, dass sie es schaffen."

Des ordures...
Vom Müll der Mülldeponie ...

Atelier de Cochabamba
... zu Handwerksprodukten hervorragender Qualität für den Export

Keramik

Herkunft: La Paz

Produzenten: 10 junge Erwachsene, die früher Strassenkinder waren

Ursprünglich als Therapieatelier in unserem Haus für die Strassenkinder konzipiert, ermöglichte die Krippenherstellung den Jugendlichen, wieder Stabilität zu erlangen, den Sinn für das Schöne zu entwickeln – und ihre Künstlerseele zu entdecken. Das Atelier ist grösser geworden, und die Jugendlichen konnten dank des generierten Einkommens unabhängig werden. Die meisten sind heute selbst Väter!

Das Gedicht der Keramikkünstler:
"Dank der Keramik haben sich unsere Leben geändert.
In dieser Welt, in der ich nur Demütigungen erfahren hatte,
In der ich keine Rechte mehr hatte,
Blieb mir nur noch der Weg der Strasse.
Ich zerstörte mich selbst,
Meine einzigen Freunde waren die Droge und der Alkohol.
Ich wusste nicht, dass es dich gab, Voix Libres.
Eines Tages haben wir gemeinsam eine neue Welt entdeckt,
Vorher konnten meine Hände nicht die Geschmeidigkeit des Tons spüren,
Meine Finger formen, meiner Fantasie Leben geben,
Meine Träume in Kunst verwandeln und mich den Himmel berühren lassen,
Meine Rechte zum Ausdruck bringen, der Welt erzählen, was ich fühle.
Seitdem ich die Strasse verlassen habe, sind meine Hände die eines Künstlers,
Ich werde nicht mehr die Gewalt sehen, ich werde nicht mehr hungern,
Mein Körper wird nicht mehr die Kälte kennen,
Jetzt verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit Würde,
Und gehe jeden Abend wieder auf die Strasse hinunter, um meinen Brüdern diese neue Hoffnung zu geben."

Jeune de la rue
Von der Gewalt der Strasse ...

Atelier de céramique
... zur liebevollen und minuziösen Produktion der schönsten Krippen Boliviens

 

 Schals in Regenbogenfarben und Sorgenfresser-Puppen

Herkunft: La Paz, 4 000 m Höhe

Produzentinnen: Frauen der ländlichen Gebiete des Titicacasees und der Slumsiedlungen von El Alto

250 Frauen haben sich darin ausgebildet, die Kollektion Regenbogenfarben mit der Hand zu stricken, und stellen ihre Waren zu Hause her – eine fantastische Gelegenheit in diesen Gebieten, in denen es keine Beschäftigung gibt oder die von Landflucht betroffen sind.
Diese weit verstreuten Familienmütter können sich so um ihre Kinder kümmern und dabei die Einnahmen der Familie erhöhen.

Wir liefern ihnen das ganze Rohmaterial, sie bilden einander aus und geben ihre Produktion einmal monatlich ab. Sie treffen sich regelmässig, helfen sich gegenseitig, lancieren gemeinsame Projekte. Von Stummen, Fatalistinnen und Opfern sind sie fröhlich und unternehmend geworden und sie bilden eine wirkliche Familie.

cercle de femmes
Kreis des Gesprächs und der gegenseitigen Hilfe am Titicacasee

tisserande
Nach dem Schrecken der Strasse die Schönheit des Webens leben

Kollektion von Mäppchen, Taschen, Beutel, Schürzen – in traditionellem bolivianischen Tuch

Glückwunschkarten
Kollektion von Alpakawollwaren

Herkunft: Machacamarca, 4 000 m Höhe

Produzentinnen: Frauen und junge Studentinnen und Studenten der ländlichen Gebiete von Oruro

Das Atelier von Machacamarca, Pionieratelier von Voix Libres, bildet seit über 15 Jahren etwa 30 Frauen und Jugendliche pro Jahr aus.
Am Tag vor der Gründung des Ateliers starben auf dem Land 3 Frauen an Kälte – daher die Dringlichkeit, Arbeitsplätze zu schaffen, die in einem Gebiet, das vom Einbruch des Erzkurses betroffen ist, Einkommen bieten.

Heute sind die Näherinnen und Näher hauptsächlich mittellose Jugendliche, die dank der Ausbildung und dem Gehalt von Voix Libres gleichzeitig ihre Studien und anderen Ausbildungen fortsetzen können. Die jungen Frauen, die häufig ledige Mütter sind, haben so eine einmalige Gelegenheit, einen Beruf ergreifen zu können und weiterhin für ihre Kinder zu kämpfen.

Atelier de Machacamarca
Nora: Dank Voix Libres kann sie studieren, um Sprachlehrerin zu werden

Mokassins

Herkunft: Cochabamba, 2 500 m Höhe

Produzenten: Jugendliche der Slumsiedlungen von Kara Kara

Dank der Schuhmacherwerkstatt Voix Libres können sich mittellose Jugendliche in einem Beruf ausbilden lassen und gleichzeitig ihre Studien und anderen Ausbildungen fortsetzen.

Sie stellen jedes Jahr Hunderte von Schuhen für die Waisen der Minen, der ländlichen Gebiete und der Strassen von Bolivien her und haben ihr erstes Modell für den Export selbst entworfen.

Calixto:

Er ist 20 Jahre und in der Mülldeponie von Kara Kara aufgewachsen. Heute ist er Ausbilder und Atelierleiter und traute sich, bei einer Versammlung von 100 jungen Leadern zu berichten:

"In meinem Leben ist mir immer alles misslungen. Und heute, zum ersten Mal, spüre ich, dass ich es schaffen werde, denn ich bin nicht mehr allein.
Dieses Jahr will ich 10 weitere Jugendliche im Schuhmacherhandwerk ausbilden."

Calixto dans les ordures
Nach einer Jugend auf den Müllhalden ...

Calixto, maître cordonnier
 ... ist Calixto Meister der Schuhmacherkunst geworden