• An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
1

Die Stiftung Voix Libres ist auf dem ganzen bolivianischen Altiplano präsent ...

... vom Titicacasee bis Villazón im Süden des Landes, in desintegrierten Gemeinschaften ohne Entwicklungsressourcen: massive Landflucht zu den Minen und den Slumsiedlungen von Potosí, Cochabamba, La Paz, Santa Cruz.

Carte des projets
Der Cerro Rico von Potosí
5 000 Meter über dem Meeresspiegel

Potosí (4 200 m)

In den Minen des Cerro Rico: 8 Millionen Tote in drei Jahrhunderten des Silber- und Zinnabbaus der Minen des Cerro Rico. Heute geht die "Sklavenarbeit" weiter, selbst für die Jüngsten – ein Kind, das mit 10 Jahren in die Minen geht, hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von weiteren 10 Jahren: Einstürze, Dynamitexplosionen, Vergiftung mit Schwermetallen, Silikose (Staublungenkrankheit), verseuchtes Wasser.

In den Tälern und auf dem Altiplano, bis ganz im Süden in Villazón, in desintegrierten Gemeinschaften ohne Entwicklungsressourcen und schulische Infrastrukturen: massive Landflucht zu den Minen und den Slumsiedlungen von Potosí, Cochabamba, La Paz, Santa Cruz.

 

Cerro Rico de Potosi

"Hier stirbt man, bevor man weisse Haare hat."

La Paz (4 000 m)

In den Strassen: Strassenkinder, die in der Kälte und in extremer Marginalität leben und unter Gewalt, Alkohol- und Drogenabhängigkeit leiden. Tatoo, ein ehemaliges Strassenkind, berichtet: "Von 10 Freunden, die ich vor 7 Jahren hatte, sind 5 tot, 3 sind wegen des Klebstoffs verrückt geworden und 2 haben überlebt."

Oruro (4 000 m)

In den Slumsiedlungen und den ländlichen Gebieten: Die Arbeitslosigkeit ist wegen der Schliessung vieler Minen sehr hoch. Neben Potosí ist das Departement Oruro das ärmste Boliviens.

Enfant de la rue
In 3 700 m Höhe auf der Strasse schlafen, bei -10 °C

Cochabamba (2 500 m)

Auf den Müllhalden: Eine völlig marginalisierte Gemeinschaft in einem zerstörten und gesundheitsschädlichen Areal – sehr starke Kontaminierung des Wassers und der Lebensmittel, keine Hygiene.

In den Gefängnissen: Die meisten Häftlinge sind verzweifelte Bauern, die gegen das Gesetz "1008" zur Bekämpfung der Coca, einer traditionellen Pflanze in Bolivien, verstossen haben. Voix Libres entwickelt mit ihnen seit 1994 Mikrokreditprogramme.

Enfants des ordures
Die Kinder von Kara Kara in Cochabamba werden geboren, leben und sterben in den Müllhalden